Geschichte und Geschichten – Spuren der Stasi am historischen Ort

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Drei Ausstellungen, Sonderführungen, Blicke hinter die Kulissen: Am Internationalen Museumstag rückt die Geschichte der Stasi-Zentrale in den Blick, aber auch ihre Gegenwart.
Wie lässt sich der historische Ort denkmalgerecht bewahren und gleichzeitig der Öffentlichkeit zugänglich machen?

Was geschah mit den Hinterlassenschaften der Stasi, die während der Friedlichen Revolution gesichert wurden? Rund die Hälfte von 111 Regal-Kilometern mit menschenrechtswidrig gesammelten Informationen sind heute auf der „Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie“ verwahrt. Wie arbeiten die Archive und Initiativen vor Ort mit diesem Monument der Geschichte?

11.30 Uhr „Einblick ins Geheime“
Rundgang durch die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv
→ Treffpunkt: Foyer „Haus 7“

12.30 Uhr • 14 Uhr • 15 Uhr Schlüssel zu den Akten
41 Millionen Karteikarten in tausenden Systemen verweisen auf Personen und Vorgänge in den Unterlagen und machen so eine Recherche überhaupt erst möglich. Begleiten Sie uns in die Karteisäle und erfahren Sie mehr über den „Schlüssel zu den Akten“.
→ Treffpunkt: Foyer „Haus 7“

12.30 Uhr • 14 Uhr Revolution und Mauerfall
Der Zeitzeuge Tim Eisenlohr führt durch die Open-Air-Ausstellung, die auf 1.300 Quadratmetern die wichtigsten Stationen der Friedlichen Revolution in der DDR dokumentiert.
→ Treffpunkt: vor „Haus 22“

13 Uhr • 16 Uhr „Genug gespitzelt!“ – aber was jetzt?
Die Öffnung der Stasi-Akten für die Bürgerinnen und Bürger war ein umkämpfter und einmaliger Prozess im Zuge der Wiedervereinigung. In einer Sonderführung erfahren Sie, warum die Akten bis heute zugänglich sind.
→ Treffpunkt: Foyer „Haus 7“

15 Uhr Vom Machtzentrum zum Denkmal
Der Rundgang durch die Dauerausstellung „Staatssicherheit in der SED-Diktatur“ führt auch durch die im Original erhaltenen Diensträume des langjährigen
Stasi-Ministers Erich Mielke.
→ Treffpunkt: vor „Haus 1“